Was ist indirekte Beleuchtung?

Bevor ich auf die indirekte Gartenbeleuchtung * eingehe, möchte ich indirekte Beleuchtung im Allgemeinen erläutern. Unter indirekter Beleuchtung versteht man Licht, das von der Wand oder Decke reflektiert wird, bevor es in den Raum strahlt. Folglich strahlt jede Leuchte, die zunächst auf die Wand ausgerichtet ist, indirektes Licht ab. Sehr häufig wird indirekte Beleuchtung daher als reine Ambientebeleuchtung gesehen. Jedoch hat sie einiges mehr zu bieten.
Zuletzt aktualisiert am Dezember 9, 2019 um 2:42 am . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wie empfindet man indirekte Beleuchtung*?

Indirekte Beleuchtung wird besonders im Wohnraum als sehr angenehm empfunden. Dies liegt vor allem auch daran, dass die Lichtquelle nicht einsehbar ist. Dadurch blendet das Licht nicht. Das Licht wird gleichmäßig an die Wand abgegeben und sorgt für eine schöne Ausleuchtung des Raumes. Im Außenbereich sorgt indirekte Gartenbeleuchtung für eine angenehme Atmosphäre. Als Ersatz für die „Wand“ im Innenraum, dienen dabei die Außenwände, Steinmauern oder die Pflanzen selbst. Sie sorgen für tolle Reflexionen.
Wer jedoch etwas arbeiten möchte oder gemütlich ein Buch lesen möchte, für den reicht indirekte Beleuchtung nicht aus. Hierfür ist das Licht zu diffus und könnte den Augen langfristig schaden. Es muss zusätzlich zu direktes Licht bzw. Leseleuchten installiert werden.
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Indirekte Gartenbeleuchtung schafft Atmosphäre

Der Garten oder die Terrasse stellt für immer mehr Personen eine Erweiterung ihres Wohnraumes dar. Wer legt sich an einem schönen Sommerabend nach einem anstrengendem Arbeitstag nicht gerne auf einen Liegestuhl? Oder grillt mit Freunden eines schönes Steak auf dem Grill und verbringt einen geselligen Abend? Spätestens bei Einbruch der Dunkelheit benötigt man ein stimmiges Lichtkonzept.

Der Garten soll perfekt in Szene gesetzt werden und eine angenehme Atmosphäre geschaffen werden. Dies erreicht man ganz einfach in der Kombination verschiedener Leuchten. Dazu gehören Wegeleuchten*, Wandleuchten* und Strahler*, die Wege beleuchten und Stolperfallen verhindern sollen. Zusätzlich gehören in ein stimmiges Lichtkonzept noch Dekoleuchten* und nicht zuletzt indirekte Gartenbeleuchtung.

Was ist das besondere an indirekter Beleuchtung. Die indirekte Gartenbeleuchtung tritt fast vollständig in den Hintergrund. Stattdessen steht das Licht und die Reflektieren im Vordergrund. Besonders wichtig ist es die Beleuchtung sparsam einzuplanen, aber dafür ganz gezielt. Wer es schafft abwechselnd Licht und Schatten zu schaffen, lässt eine ganz besondere Atmosphäre entstehen.

Welche Leuchten eigenen sich für indirekte Gartenbeleuchtung*?

Bodeneinbaustrahler*

Bodeneinbaustrahler können zum einen für die direkte Wegbeleuchtung eingesetzt werden. Hier beleuchten sie Gartenwege, Treppenaufgänge usw. und machen dadurch Stolperfallen sichtbar. Aber auch für die indirekte Gartenbeleuchtung sind Bodeneinbaustrahler* ideal. Mit Bodeneinbaustrahlern werden Bäume, Sträucher und Büsche von unten angestrahlt und sorgen für tolle Reflektionen. Die Strahler müssen dafür in das Beet integriert werden, damit sie möglichst nicht sichtbar sind. Im besten Fall sind die Strahler zwischen den Pflanzen versteckt, haben aber immer noch genügend Platz um Licht nach oben abzustrahlen.

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Erdspießleuchten*

Erdspießleuchten eignen sich auch besonders gut für indirekte Gartenbeleuchtung*. Wichtige Voraussetzung für die Leuchten ist, dass Sie ausreichend Strom und Steckdosen bei Ihrer Gartenplanung mit einplanen. Dann sind Sie mit Erdspießleuchten* stets flexibel, da Sie die Leuchten der Umgebung anpassen können. Je nachdem wie die Pflanzen gerade wachsen und blühen, können Sie die Leuchten ausrichten und die Pflanzen in Szene setzen. Und trotzdem können die Erdspießleuchten schön zwischen Sträuchern und Büschen versteckt werden.

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LED-Strips*

Auch ein sehr interessantes Geräte für die indirekte Gartenbeleuchtung ist der LED Strip*. Es gibt spezielle Strips für den Außenbereich. Diese haben eine Schutzart IP65, d.h. die Strips können im gesamten Außenbereich genutzt werden. Besonders zur Beleuchtung von Stufen, Mauern und beispielsweise unter Dachüberständen sorgen sie für eine stimmungsvolle indirekte Gartenbeleuchtung*. Ein tolles Zusatzfeature biete ein SMART LED Strip. Dieser kann bequem per Smartphone oder Tablet gesteuert werden. Neben verschiedenen weißen Farbnuancen, die je nach Stimmung gedimmt werden können, sorgt auch farbiges Licht für tolle Akzente im Garten.

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Tipps zur indirekten Gartenbeleuchtung:

Sorgfältige Planung und Tests

Machen Sie sich bereits bei der Planung Ihres Gartens genau Gedanken, wo Sie überall indirekte Gartenbeleuchtung einsetzen möchten. Wichtig ist dabei, dass Sie je nach Beleuchtungsart entsprechend Strom und Kabel verlegen. D.h. bei Bodeneinbaustrahlern* sollten Sie Erdkabel an die entsprechenden Stellen verlegen. Bei Erdspießleuchten und LED Strips* sollte es zumindest in der Nähe ausreichend Steckdosen zur Verfügung haben.

Des Weiteren sollte man jede Stelle im Garten nacheinander mit Licht einrichten und installieren. Dann empfiehlt es sich die Beleuchtung erst einmal abends auf sich wirken zu lassen, bevor der nächste Baum oder die nächste Mauer angeleuchtet wird. Das Spiel aus Licht und Schatten muss wirken. Nicht dass Sie zu viel indirekte Beleuchtung einsetzen und sich diese gegenseitig die Atmosphäre nehmen.

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Licht darf nicht blenden

Indirekte Beleuchtung bedeutet ja, dass die Lichtquelle auf eine Wand oder Baum etc. gerichtet wird und dabei das Licht reflektiert wird. Dadurch wirkt die Beleuchtung sehr angenehm für das Auge. Daher sollte Sie den Lichtstrahl bei der indirekten Gartenbeleuchtung immer in Blickrichtung ausrichten. Somit können die eingesetzten Leuchten nicht blenden. Im Idealfall sind die Leuchten selbst versteckt oder für den Betrachter abgeschirmt. Somit erreichen Sie die gewünschte Stimmung.

Hohe Schutzart für sichere indirekte Gartenbeleuchtung*

Beim Kauf von Leuchten für indirekte Gartenbeleuchtung* sollten Sie nicht nur auf das Geld achten. Gerade mit hochwertigeren und leider meist auch etwas teureren Leuchten haben Sie länger eine Freude. Auf was Sie dabei besonders achten sollten, ist die Schutzart. Als Mindestvoraussetzung gilt IP44 (spritzwassergeschützt), besser noch wäre aber IP54 (Schutz gegen Berührungen und Staubablagerungen im Innern und spritzwassergeschützt) oder IP65 (Schutz gegen Eindringen von Staub sowie Schutz gegen Stahlwasser).
Damit stellen Sie sicher, dass Ihre Leuchten bei jedem Wind und Wetter auch wirklich funktionsfähig sind. Gerade wenn die Leuchten nur durch Blätterwerk geschützt sind, fällt dieses im Winter ja weg. Da sollten Sie auf der sicheren Seite sein und eine Leuchte mit entsprechender Schutzart einsetzen.