Endlich kommt die Sonne wieder raus und der Sommer beginnt. Jetzt freut man sich wieder darauf die Abende im Garten oder auf dem Balkon zu verbringen. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgen schöne Lichtakzente. Doch wie kann man den Garten oder den Balkon energiesparend in Szene setzen? Mit Solarleuchten! Haben Sie sich auch schon gefragt. Wie funktionieren Solarleuchten? Wir werden uns im Folgenden damit näher beschäftigen.

Zuletzt aktualisiert am Juni 16, 2021 um 2:56 am . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wie funktionieren Solarleuchten?

Die Kurzversion lautet: Solarleuchten* produzieren die Energie, die sie zum Leuchten benötigen, selbst und speichern diese ab. Daher wir kein zusätzlicher Strom benötigt.

Für den Betrieb einer Solarleuchte benötigt man folgende Komponenten: die Sonne, eine Solarzelle, einen Akku sowie die Leuchte selbst. Trifft nun Sonnenlicht auf die Solarzelle werden Elektronen frei, die elektrischen Strom erzeugen. Nur soll bei einer Solarleuchte der Strom nicht zu dem Zeitpunkt verbraucht werden, an dem er produziert wird, sondern erst später. Daher sind in Solarleuchten immer Akkus verbaut. Die erzeugte Energie von den Solarmodulen wird direkt abgeleitet oder die für später auf dem Akku gespeichert.

Mehrere Solarzellen zusammen ergeben ein Solarmodul oder -paneel. Da die Zellen in der Natur der Witterung ausgesetzt sind, werden sie zwischen zwei Kunststoff- oder Glasscheiben eingebettet. Eine Solarzelle bzw. ein -modul ist entweder direkt in der Leuchte verbaut oder extern. Externe Module sind mit einem Kabel mit der Leuchte verbunden. Vorteil des extern verbauten Moduls ist, dass man es an einem sonnigeren Platz als die Leuchte stehen kann. Im Gegensatz dazu sind Leuchten mit eingebauten Modulen wesentlich kompakter und einfacher zu handhaben.

Tagsüber, wenn die Sonne scheint, wird Energie erzeugt. Am Abend gibt der Akku Energie an das Leuchtmittel ab. Ein eingebauter Dämmerungssensor oder auch Tag-Nacht-Sensor sorgt dafür, dass die Leuchte beim Einbruch der Dunkelheit angeht. Er schaltet die Solarleuchte* automatisch vom Speicher- in den Leuchtmodus. Zu beachten ist dabei, dass externe Lichtquellen, wie andere Aussenleuchten oder Straßenlaternen, den Sensor „täuschen“ und er daher nicht richtig funktionieren kann. Die meisten Solarleuchten besitzen daher neben dem Dämmerungssensor immer noch den klassischen Ein- bzw. Ausschalter. Dieser funktioniert im Notfall immer.

Somit beleuchten Solarlampen* Ihren Garten oder die Terrasse ganz autark vom Stromnetz!

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Wie funktionieren Solarleuchten? – diese Frage ist nun geklärt. Doch wie lange müssen die Solarleuchten aufladen und wie lange leuchten sie dann. Auf diese Punkte gehen wir im Folgenden noch kurz ein:

Welche Akkus werden in Solarleuchten* verwendet?

In der Regel gibt es drei verschiedene Arten von Akkus. Der NiCd-Akku (Nickel-Cadmium), der NiMh-Akku (Nickel-Metallhydrid) und der Li-Ion-Akku. Die Nickel-Cadmium-Akkus sind zwischenzeitlich eher veraltet und werden durch die umweltfreundlicheren NiMh-Akkus bzw. die leistungsstarken und nahezu wartungsfreien Li-Ion-Akkus ersetzt. Aufgeladene Akkus geben bei Dämmerung automatisch die gespeicherte Energie an die Solarleuchten ab. In der Regel leuchtet dann eine Solarleuchte ca. 8-12 Stunden, je nach Modell.
Wobei mittlerweile fast alle Solarlampen mit eingebauter LED gefertigt werden. LEDs (light-emitting Diode) haben vor allem den Vorteil, dass sie sehr wenig Energie benötigen. Der positive Nebeneffekt des geringen Energiebedarfs sind die Stromkosten, die man dadurch einspart. Weitere Vorteile liegen im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln auf der Hand. Die Leuchten sind zwar meist fest verbaut, haben aber eine extrem lange Lebensdauer von 25.000 bis zu 50.000 Stunden und sind widerstandsfähig. 

 

TIPP zur Pflege von Akkus und Leuchten im Winter:

Wie oben schon beschrieben, benötigen Solarleuchten Sonne, um daraus Energie zu gewinnen. Im Winter haben die Sonnenstrahlen eine geringere Intensität und die Anzahl der Sonnenstunden pro Tag werden weniger. Darunter leider die Akkus. Sie werden eventuell nicht mehr vollständig geladen. Zusätzlich sind die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht gut für die Akkus.

Daher ist es am besten, wenn man die Solarleuchten über die Wintermonate im Haus einlagert. Somit hat man im nächsten Sommer wieder eine Freude an den funktionierenden Leuchten. Idealerweise sollte man während dieser Zeit die Akkus „pflegen“. Nehmen Sie die Akkus aus den Solarlampen und laden diese mit einem Ladegerät vollständig auf. Damit verhindern Sie die Bildung des Memoryeffekts. Die Häufigkeit sollte dabei kein Problem für den Akku darstellen, da moderne Akkus über ca. 1.000 Ladezyklen verfügen.

Zu guter Letzt wird die Ladeleistung eines Panels durch Verschmutzung reduziert. Dies bedeutet, bevor die Leuchte im Frühjahr wieder in den Garten gestellt wird, bitte das Solarpanel reinigen. Dies darf auch gerne während der Sommermonate gemacht werden. Hier landet auch reichlich Schmutz oder Blütenstaub auf den Leuchten.

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Wie lange müssen Solarleuchten* aufladen?

Wir unterscheiden beim Aufladen von Solarlampen zwei Phasen. Die erste Aufladung bei Inbetriebnahme der Solarleuchte und die Aufladung im laufenden Betrieb. Damit die volle Akkuleistung erbracht werden kann, muss vor der Erst-Inbetriebnahme der Akku mind. 2 Tage bei voller Sonneneinstrahlung geladen werden. Bei schlechteren Lichtverhältnissen (bedeckter Himmel) dauert die vollständige Aufladung bis zu 10 Tage. Ist die erste Aufladung erfolgt und die Solarlampe brennt regelmäßig, reicht der Lichteinfall tagsüber in der Regel aus, um den Akku zu laden. Vorausgesetzt der Himmel ist nicht komplett mit Wolken bedeckt!

 

Wie lange leuchten Solarleuchten*?

Diese Frage kann man nur schwer pauschal beantworten. Die Leuchtdauer bei Solarlampen hängt von mehreren Faktoren ab. Diese sind zum einen die Qualität der Leuchte und vor allem des eingebauten Akkus – siehe auch hochwertige Solarleuchten. Die Sonneneinstrahlung sowie die eingebauten Leuchtmittel spielen dabei auch eine wichtige Rolle. LED-Leuchtmittel* benötigen zum Beispiel wesentlich weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel. Dies ist auch der Grund, warum fast alle Solarleuchten mittlerweile mit LEDs ausgestattet sind. Als Richtwert kann man daher sagen, dass eine Solarleuchte gut 8 bis 10 Stunden ohne weiteres leuchten sollte. Die exakten Werte Ihrer Leuchte müssen Sie aber den Herstellerangaben entnehmen.

So jetzt genug der vielen Worte – Wie funktionieren Solarleuchten? – Diese Frage müssten Sie jetzt beantworten können ;-).
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